Der Wolf in meiner Hand
…erinnert an etwas längst Vergessenes – an jene stillen Kindheitsmomente, in denen ein Lichtstrahl, eine Wand und eine Hand ausreichten, um ganze Welten entstehen zu lassen.
Mit einer simplen Geste wird hier ein Schatten lebendig, der nicht angreift, sondern erzählt – von Fantasie, Vorstellungskraft und der Kraft, etwas ganz anderes zu sein, als es auf den ersten Blick scheint.
Das Werk spielt mit der Illusion, mit dem kindlichen Staunen darüber, wie sich Wirklichkeit verändern kann, wenn wir nur den Winkel leicht verschieben. Der Schatten des Wolfs ist kein Feind – er ist ein Teil von uns, ein Spiel mit Identität, eine Einladung zur Erinnerung.
Ein kleines Geheimnis steckt in der Exaktheit der Haltung: Wer die Geste kennt, erkennt sie sofort – und wer sie nicht kennt, wird sich fragen, wie aus so wenig so viel werden konnte.
100cm x 80cm – Öl auf Leinwand – 1.100,-
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Material
Öl auf Leinwand
„Der Wolf in meiner Hand“ verkörpert die Überzeugung, dass wir nicht nur aus dem bestehen, was wir sind – sondern aus dem, was andere in uns sehen. Die Geste allein bleibt unscheinbar, fast banal, doch im Licht entsteht ein Bild, das größer, wilder, lebendiger ist als erwartet.
Erst durch den Schatten, erst durch die Reflektion, wird sichtbar, was möglich ist. Das Kunstwerk erinnert daran, dass Selbstwahrnehmung oft nur ein Ausgangspunkt ist – und dass wir erst durch andere Kontur, Tiefe und manchmal sogar Bedeutung bekommen. Wer sich hier wiederfindet, erkennt: In jedem von uns schlummert mehr, als wir allein sehen können.
„Der Wolf in meiner Hand“ entfaltet seine Wirkung leise – fast spielerisch – und überrascht zugleich mit seiner Tiefe. Die Bildkomposition ist klar, fast minimalistisch, sodass der Blick sich sofort auf das Wesentliche konzentriert: eine einfache Geste, die im richtigen Licht zu etwas völlig Neuem wird.
Licht und Schatten tanzen miteinander – präzise gesetzt und doch voller Leichtigkeit. Es entsteht eine visuelle Illusion, die die Sinne täuscht und das Erinnerungsvermögen weckt: Man hört beinahe das Kichern aus Kindertagen, spürt das warme Licht auf der Haut, das zur Bühne für Fantasie wurde.
Diese feine Täuschung bringt nicht nur ein Lächeln, sondern auch eine stille Erkenntnis: Wie viel mehr steckt in uns, wenn wir bereit sind, anders hinzusehen? „Der Wolf in meiner Hand“ wirkt wie ein Schlüssel – zu Erinnerung, Vorstellungskraft und der Freiheit, die eigene Identität spielerisch zu hinterfragen. Ein Kunstwerk, das nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden will.
Erinnerst du dich an das erste Mal, als aus deiner Hand ein Tier wurde? Als ein Lichtstrahl, eine Wand und ein bisschen Fantasie reichten, um dich in ein ganz anderes Wesen zu verwandeln?
Der Wolf in meiner Hand entstand aus einem stillen Moment der Erinnerung – an Schattenspiele im Kinderzimmer, an das Staunen, wie eine einfache Geste plötzlich lebendig wurde. Damals war es Spiel, heute ist es ein Spiegel: Wie oft unterschätzen wir das, was wir sind, nur weil wir es allein betrachten?
Die Idee zum Bild entwickelte sich aus dieser Frage – und aus dem Wunsch, die Kraft der Selbstwahrnehmung neu zu erzählen. Was sehen wir, wenn wir allein im Licht stehen? Und was sieht die Welt, wenn sie unseren Schatten auffängt?
Ein einzelner Blick, ein falscher Winkel, und alles verändert sich. Was eben noch unscheinbar war, wird zur Figur – stark, wild, vielschichtig. Der Schatten ist keine Illusion. Er ist eine Erinnerung daran, dass Identität nicht nur innen entsteht, sondern im Zusammenspiel mit dem Außen.
Dieses Werk ist wie ein Spiegel aus Licht – es zeigt nicht, was du direkt betrachtest, sondern was in dir liegt, wenn du bereit bist, dich aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Es ist wie der Moment, in dem man erkennt, dass man nicht nur Hand ist, sondern auch der Wolf darin – nicht nur Form, sondern auch Bedeutung.
Der Wolf in meiner Hand schenkt dem Betrachter einen Moment des inneren Lächelns – und der stillen Erkenntnis, dass aus Einfachheit Tiefe entstehen kann. Es erinnert daran, wie viel Magie in uns steckt, wenn wir den Mut haben, uns im Licht anderer zu spiegeln.
Ein Kunstwerk, das zum Spiel einlädt – und dabei zeigt, wie viel Identität sich in der Illusion offenbaren kann.
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